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Eichis Weblog
come in and open your mind ;)

Weblog von Eichi

Merkel, die SMS und das kleine Eingeständnis

Eigentlich handelt der SpiegelOnline Bericht ja nur von der SMS Leidenschaft unserer Kanzlerin, doch als ich eine Passage las, war ich doch ein wenig verwundert. Die Frau, sie sonst für Überwachung, Verbote und Sanktionen steht, ganz mit Rückhalt ihrer Partei, äußert sich wie Folgt zu der Überlegung, Handys in in wichtigen Sitzungen wie dem Koalistionsausschuss zu verbieten, denn, wie es im Bericht heißt: "[..] was dort erzählt wird, landet oft postwendend in den Medien. Die naheliegende Vermutung: Brenzlige Interna werden per SMS weitergetragen."

Merkel argumentiert gegen ein Verbot wie folgt:
""Aber Verbot hilft da nicht", erklärte die Kanzlerin. "Das hat ja doch keinen Sinn. Dann gehen die Leute aufs Klo und schreiben da eine SMS.""

Das Terroristen dann andere Medien zur Kommunikation benutzen; dass Drogendealer dann eine Seitenstraße weiter gehen, wenn irgendwo eine Kamera installiert wird, dass immer größere Einschränkungen meißt nur die Unschuldigen Treffen....zu diesen Erkentnissen scheint sie allerdings noch nicht gekommen zu sein. Wird da der weite Horizont nur ausgepackt, wenn er Vorteile bringt?

Dazu zitiere ich nun nochmal Markel's Wort in Gottes Ohr zum Handy-Verbot: "Ich finde, wir sind ja nicht im Kindergarten"

(Bezogen auf: Spiegel.de)

Phoenix feiert seinen 10. Geburtstag

Phoenix, wohl einer der wenigen Fernsehsender, für die es sich noch lohnt, das Fernsehgerät einzuschalten. Super tolle Dokumentationen, interessante Diskussionsrunden, Live-Übertragungen aus dem Bundestag oder den Parteitagen; ohne Phoenix müsste man auf vieles verzichten, was zur politischen Bildung beitragen kann, sofern man sich Zeit dafür nimmt. Dies scheinen immerhin 4,5 Millionen Zuschauer täglich wahrzunehmen. (Quelle)
Hiermit möchte ich zum 10 Jährigen gratulieren und hoffe, dass Phoenix so weiter macht und hoffentlich immer mehr Leute erreicht und seine kritische Position wahrt.

Lieber Windows klauen als freie Software benutzen

Lieber ein geklautes Windows als ein freies Linux benutzen, so zumindest lautet die Aussage des Microsoft Buisness Group President Jeff Raikes. Versprochen wird sich dadurch die Erhaltung des Quasi-Monopols und die Hoffnung darauf, dass der ein oder andere Daten-Pirat doch noch eine Orginal-Lizens erwirbt. Somit soll die Verfolgung von illegalen Kopien in einem Maße gehalten werden, dass den Leuten zwar ein mulmiges Gefühl gibt, ihnen aber die Möglichkeit offen lässt, sich mit Microsoft-Produkten einzudecken.
Es könnt ja die Gefahr bestehen, dass die Leute, die sich die Produkte nicht leisten können auf freie -oft bessere- alternativen Umsteigen...wo kämen wir denn da hin. Dann würden sich schrecklicherweise offene Dateiformate schneller verbreiten und als neue Standards durchsetzen. Nicht mehr die Marktforscher einer Firma würden diktiren, was morgen auf den Rechnern läuft, sondern die Benutzer könnten durch Feedback oder mit Programmierkentnissen an den Entwicklung zukünftiger Software teilhaben. So unvorstellbar Schrecklich klingt Freiheit...

(Quelle: slashdot.org)

Munsterung mit Folgen

Es gibt die wildesten Geschichten, wie Leute versucht haben, ausgemustert zu werden. Es gab die "Schwulen", die "Bettnässer", die "Drogenkonsumenten", die "total Kaputten", die "psychisch Kranken" und viele noch ausgefallenere Sachen. Was viele Simulanten nicht wussten, und darüber schreibt heute SpiegelOnline: All diese Krankheitssymptome werden in einer sogenannten G-Akten festgehalten. Diese Akte ist noch nach vielen Jahren einsehbar. Vor allem Versicherungen scheinen ein Augenmerk auf jene beworfen zu haben; so kann es passieren, dass eine Versicherung einen "Bettnässer mit regelmäßigem Bänderriss und akuten Gelenkschmerzen" nicht aufnimmt, wenn das in der G-Akte so notiert wurde.
Auch "öffentliche Arbeitgeber" beantragen nicht all zu selten Akteneinsicht.
Da bin ich dann mit T2 doch nochmal gut weggekommen ;) Aber der Bund muss trotzdem ohne mich.
......Abtreten!

(Quelle: Spiegel.de)

Essen und CO²

Heute bin ich an einen sehr ungewöhnlichen Artikel auf SpiegelOnline geraten, der sich damit außeinandersetz, in wiefern CO² Austoß mit den Essensgewohnheiten zusammen hängen.
Erstaunlicherweise heist es dort: "Vegetarier und Frauen, die relativ wenig essen (rund 2000 Kilokalorien pro Tag) erweisen sich als praktizierende Klimaschützer. Sie verursachen mit ihrer Ernährung nur zwischen 0,65 und 0,98 Tonnen CO2 pro Jahr. Ein typischer Fleischesser kommt hingegen auf 1,82 Tonnen, schätzt das Bayerische Landesamt für Umwelt." Als Ursache wird unter anderem das klimaschädigende Methan genannt, das bei der Haltung von Rindern entsteht.
Die Differenzen innerhalb eines Jahres seien so drastisch, dass Vegetarier pro Jahr "locker einmal nach Mallorca und zurückfliegen können - ihre CO2-Bilanz wäre dann immer noch günstiger als die des Fleischessers."
Ein wichtiger Faktor sei natürlich auch das Herkunfsland. Wer seine Ernährung nach der Saison richtet, spart jede Menge CO²-Ausstoß durch Transportkosten.

Ein auf jeden Fall amüsanter, interessanter und zugleich ungewöhnlicher Artikel, auf jeden Fall lesenswert.

(Quelle: Spiegel.de)

Unterschied von Mann und Frau

Welche Unterschiede gibt es zwischen den 2 definierten Geschlechtern? Ist sie sensibler, ist er kräftiger, kauf sie gern ein und steht er auf Fussball? Führt sie längere Telefonate und er denkt ständig an Sex?

Ob die Geschechterrollen anerzogen sind oder ob es in den Genen liegt, darüber kann lange debattiert werden.

Ein signifikanter, seit Jahren bekannter und doch noch nicht überwundener Unterschied besteht im Berufsleben.
Einer neuen Studie zufolge sind die Stundenlöhne im Schnitt, wohlbemerkt bei gleicher Arbeit, bei Frauen um 15% niedriger.
Dabei sind Frauen bei akademischen Abschlüssen längst erfolgreicher als das schwächere Geschlecht. In der Politik dominieren die Männer mit erschreckenden 73% in allen EU-Staaten und Deutschland sind immerhin 32% der Abgeordneten weiblich definiert.

Um am morgigen Weltfrauentag ein Zeichen zu setzen will die CDU und die CDU für die Leute mit dem etwas kleineren Geldbeutel (SPD) einen Antrag stellen, der die Bundesregierung beauftragen soll, für gleiche Entgelte bei gleicher Arbeit zu sorgen.

Was mir zu diesem Thema als erstes einfällt, ist der seit einiger Zeit diskutierten -meiner Meinung nach längst hinfällige- gesetzlich garantierte Mindestlohn, der zumindest die Ungleichbehandlung im Niedriglohnsektor überwinden würde, in welchem Frauen hauptsächlich vertreten sind.

Ansonsten sollte vielleicht noch erwähnt werden, dass die Zeiten des Patriarchats in vielen Bereichen noch nicht völlig überwunden scheinen, was gegebenenfalls auch auf die Ungleichverteilung der Hirnfunktionen bei einigen Männern zurückgeführt werden könne.

(Quelle: Spiegel.de)

Links und Werbung

So, ich hab jetzt mal noch in guter Blogtradition die Blogs von Freunden verlinkt die ich selber gerne lese...kann ich nur empfehlen.
Ansonsten, wem es noch nicht aufgefallen ist..ich hab etwas Werbung auf der Seite untergebracht. Ich will ja niemanden zu etwas auffordern, aber wer mich lieb hat, weiss ja, wie er mit etwas helfen kann, die Servermiete zu bezahlen :)

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