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Eichis Weblog
come in and open your mind ;)

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Deutschland goes Gedankenpolizei?

"Wissen ist Macht" heißt es ja so schön. Zunehmend scheint Wissen auch -wieder- gefährlich zu werden, was nicht zuletzt der Fall von Andrej H. verdeutlicht hat, der im Verdacht steht, sich "konspirativ" mit einem vermeitlichen Mitglied der "militanten Gruppe" getroffen zu haben. Konspirativ in sofern, dass er beim Verlassen seines Hauses das Handy nicht dabei und/oder abgeschalten hatte. Außerdem habe er in wissenschaftlichen Veröffentlichungen Wort- und Satzkonstruktionen benutzt die Ähnlichkeiten mit Schreiben der "militanten Gruppe" hätten. Er hatte Zugang zu einer Bibliothek und war "intelektuell in der Lage", die Schriften der "militanten Gruppe" zu verfassen. Professor H. wurde über einen Zeitraum von einem Jahr telefonisch abgehört, geortet, seine E-Mails wurden gelesen und sein Hauseingang gefilmt. Quelle

Somit wäre es in Zukunft ratsam, sich zweimal zu überlegen, ob man sein Handy abschällt, besonders, bevor man sich mit Menschen trifft, bei denen man nicht 100%ig sicher sein kann, dass sie nicht verdächtigt werden könnten, Kontakt mit einer Gruppe zu haben, die juristisch unter eine "terroristische Vereinigung" nach dem neuen Artikel 129a StGB fallen könnte.
Desweiteren sei darauf zu achten, dass man sämtliche Bekennerschreiben "terroristischer Vereinigungen" durchstudiert um in eigenen entworfenen Texten keine thematischen Überschneidungen oder gar ähnliche Satzkonstruktionen zu benutzt.

Doch nach einem Artikel der ZEIT ist selbst dieses mit Vorsicht zu genießen. Wer sich nämlich auf der Internetseite des Bundeskriminalamtes über jene Gruppe informieren möchte, macht sich verdächtig. So wurden alle Zugriffe auf die Seite des BKA in einem bestimmten Zeitraum zu diesem Themenschwerpunkt protokolliert und in 417 Fällen eine Feststellung der Identität des Besuchers eingeleitet. Letztendlich wurde die Identität von 120 Besuchern ermittelt, mit freundlicher Unterstützung der Telekom.

Blog ab jetzt mit Galerie

So, lange hatte ich es geplant, nun ist es endlich umgesetzt: Meine Seite verfügt über eine Galerie.
Die neuste Galerie ist auf der rechten Seite in etwa mittig zu finden.
Zur Einweihung habe ich gleich einmal ein Album hineinstellt.
Zu sehen ist dort unter anderem ein Zeppelin, der auf der Alb heute seine Runden gedreht hat.

Idee einer Alternative zum Schulnotensystem

Die Idee kam mir auf dem Wendlandcamp bei einem Workshop zum Thema "Schulkritik". Da mir jene vor einigen Tagen nochmal durch den Kopf ging, hielt ich die Idee nicht für falsch, den Ansatz hier zu publizieren.

Das Interessante an dieser Idee ist, dass sie wahrscheinlich in jedem wirtschaftlichen sowie poltischen System durchführbar wäre, also auch im jetzigen Kapitalismus für alle Menschen von Vorteil sei.

Bilanz dieses Systems wäre ein neuartiger Leistungsnachweis, der sich weit weg von einem Blatt Papier bedruckt mit Zahlen bewegt.

Inspiriert wurde ich - wie konnte es auch anders sein - durch die Bewegung der freien Software bzw. des freien Wissensaustausches in jeglicher anderer Form.

Nun zur Idee: Ähnlich wie Wikipedia, Openstreetmap oder Sourceforge soll es eine schulische Platform geben, die es ermöglicht, gemeinsam Projekte zu erarbeiten, zu gestalten und letztendlich zu publizieren. Durch Strukturen, wie sie in den oben genannten Projekten vorhanden sind, soll jederzeit nachvollzogen werden können, wer bei welchem Projekt mitgearbeitet hat und wer für welchen Inhalt verantwortlich ist.
Bei den Projekten kann es sich um kleine, wie auch große Forschungen handeln, um selbstgeschriebene Texte oder gar selbst gestaltetes Lernmaterial bzw. Übungen, Interpretationen von Prosa oder wissenschaftlichen Texten, Programmierung, Theater oder Film, Kunst und vielem mehr.
So könnten z.B. an Physik interessierte Schüler einen Versuch durchführen; die von ihnen erlangten, stichwortartigen Ergebnisse von einem an Journalismus interessierten Schülerin visualisiert und formuliert werden und letztendlich von einem älteren bzw. germanistisch begabten Schüler auf Rechtschreibung hin korrigiert werden.
Ein anderes denkbares Szenario wäre die Ausarbeitung von Lernmaterial sowie additiv Übungsmaterial zu einer Fremdsprache von schon erfahrenen für unerfahrene Schülern und Schülerinnen. Korrigiert werden könnten diese Arbeiten dann von Schülern und Schülerinnen aus dem jeweiligen Land, in dem jene Sprache die Muttersprache ist.
Unzählige andere kooperative Arbeiten wären denkbar. Hinzu kommen könnte ein kleiner Blog jedes Schülers, in dem einmal pro Tag kurz die Erfolge oder Misserfolge des Tages selbstständig artikuliert werden.

Mindestens die Hälfte der Schulzeit sollte für Projekte beansprucht werden. Das starre Schulfächer Blocksystem sollte gelockert bzw. aufgelöst werden. Der/Die LehrerIn richtet seine Lehrtätigkeiten nach den Projektwünschen seiner SchülerInnen aus. Gelernt werden soll durch mehr Eigenantrieb, resultierend aus der Motivation, die entsteht, wenn die Projekte so frei wie möglich gewählt werden können. Für den/die jeweilige SchülerIn weniger interessante Fachgebiete sollen nicht repressiv erzwungen werden. Des öfteren tangieren früher oder später Projekte mit zuvor weniger als Interessant geltenden Gebieten, die dann doch "wohl oder übel" erarbeitet werden müssen. Interesse wird auch dadurch geweckt, dass man sich problemlos anschauen kann, was die anderen FreundInnen, Geschwister etc. erarbeitet haben, unabhängig von deren Standort der Schule. Um die Vernetzung zwischen den SchülerInnen zu fördern, wären Elemente von heute so beliebten Online-Communities denkbar.

Nach der Schule kann durch einer Auflistung der Projekte und das Lesen des Blogs sehr schnell erkannt werden, in welchen Bereichen der Schüler Interessen und Stärken hat, die bei genauer Betrachtung einzelner Projekte noch genauer erforscht werden könnten.

Dies wäre meiner Meinung nach aussagekräftiger, als eine Note zwischen 1-6. Macht die "Bewertung" Schul- und Lehrerunabhängiger (viele Lehrkräfte wollen dies ja heute noch nicht wahr haben) und schafft keine große Respressionsmacht des/der Lehrers/Lehrerin über den Schüler bzw. die Schülerin. Das Problem, in eine Richtung begabte Schüler zu fördern und trotzdem die weniger begabten auf diesem Gebiet nicht mit dem Lehrstoff abzuhängen wäre nicht mehr vorhanden. Die vielen Ergebnisse der Schüler könnten oder sollten natürlich unter einer freien Lizens für jeden Menschen zugänglich sein, um sie als Lernmaterial nutzen zu können oder sie in einem eigenen Projekt zu überarbeiten.

DDR-Stasi und BRD-Stasi 2.0?

Ich bin durch eine Mailingliste auf eine sehr interessante Gegenüberstellung aufmerksam gemacht worden.

Unter http://www.dingens.org/stasi/ wird ein tabellarischer Vergleich dargestellt, der die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Überwachungsmaßnahmen der BRD und der ehemaligen DDR aufzeigt.
(Ggf. wird die Tabelle anscheinend noch erweitert, aber ist schon jetzt recht ansehnlich.)

Wendlandcamp 2007 zu Ende

So, bin seit ein paar Tagen vom Wendlandcamp zurück. Das Wendlandcamp befand sich nur knapp 2 km vom Atommülllager Gorleben entfernt. Naja, wenn schon die Sonne kaum gestrahlt hat, dann wenigstens der Müll.

Es gab einige interessante Workshops zum Thema Atomenergie und Atommüll sowie Vorträge und Resumes aus der Anti-Atomkraft-Bewegung.

Ich und Hanno haben für ein flächendeckendes "Freifunk" W-LAN auf dem Camp gesorgt.
Ebenfalls zusammen haben wir einen Workshop über Überwachung gehalten.
Natürlich durfte ein Linux-Workshop auch nicht fehlen.

Eine kleine Erkenntnis für mich war, dass das politische Verständnis von freier Software bzw. Linux noch nicht so recht in der Bewegung angekommen ist.

So werden Firmen aus den Lebensmittel-, den Kleidungs-, Energie- und Dienstleistungssektoren aus politischen/humanistischen Gründen boykotiert, monopolistische und kommerzielle Software jedoch aus Bequemlichkeit oder gar Unwissenheit unterstützt und genutzt, obwohl freie Alternativen in Hülle und Fülle vorhanden sind.

Für kommende Zusammentreffen werde ich mir eine Kampagne überlegen, die dem entgegensteuert und hoffentlich auch das Bewusstsein und Wissen im Computer-Bereich erweitert.

Sorry für den Verfassungsbruch

"He sorry tut uns Leid, dass wir eure Rechte mit einem Verfassungsbruch unrechtmäßig verletzte haben, ich hoffe, die Tornados waren nicht all zu laut", so in etwa, wenn auch etwas weniger zynisch muss die Entschuldigung des Verteidugungsministers Christian Schmidt(CDU) sich angehört haben, als er sich stellvertretend für alle, die am Einsatz der Tornados beim G8-Gipfel und dessen Komando beteiligt waren, entschuldigte.

Wie sehr dieses "Versehen" bereut wird, zeigt sich, wenn man sich die neusten Ideen von Wolfgang Schäuble(CDU) so anschaut. So sagt er: "Die Unterscheidung zwischen Völkerrecht im Frieden und Völkerrecht im Krieg passt nicht mehr auf die neuen Bedrohungen" und "Wenn dieser freiheitliche Verfassungsstaat nicht in der Lage ist, auch unter neuen Bedrohungen Sicherheit zu gewährleisten, ...läuft er in Zeiten der Krise Gefahr, die Legitimation in der Bevölkerung zu verlieren" - die Grenze zwischen Krieg und Frieden sollen verwischt werden, Innenpolitik und Außenpolitik vereint, Bundeswehr im Innern eingesetzt....wo soll das enden?

(Quelle: Spiegel.de,
reuters.com)

Lizenz und Neuordnung der Kategorien

Da nun das erste Mal die Anfrage kam, unter welcher Lizenz meiner Texte in meinem Blog denn stünden, da ein Text möglicherwiese in einer kleinen Zeitung abgedruckt werden soll, was mich natürlich sehr erfreut , habe ich mich informiert oder vielmehr informieren lassen, was es denn da schon für vorgefertigte, formulierte Lizenz-Modelle gibt. Mit den Musterlizenzverträgen von "Creative Commons" habe ich mir jetzt meine Lizenz zusammengebaut.
Alle meine Texte stehen ab jetzt unter der "by-sa-CC-Lizens" Lizenz und dürfen somit vervielfältigt, verändert, verkürzt oder erweitert und danach verbreitet werden, unter der Beschränkung, dass mein Name genannt und die Lizenz beibehalten wird. Nett wäre auch, mir Bescheid zu sagen, was aber keineswegs erforderlich ist (aber für mich Interessant).

Da sich mein Blog ein wenig anders entwickelt hat, als ich mir das zuerst vorstellte, habe ich einige Kategorien der Blog-Eintrage zusammengefasst und manche entfernt oder neu erstellt.

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